Hochzeitsfotograf aus Stuttgart, Hochzeit in Ludwigsburg, Wedding Picture - Euripidis Photography

Tipp 1: Der Stil des Fotografen

Um später Missverständnisse zu vermeiden gilt es, ein klares Bild vom Stil des Fotografens zu erhalten. Noch bevor Preis oder sonst etwas geklärt ist. Lasst Euch von den bisherigen Arbeiten inspirieren. Wie gefallen Euch die Fotos? Würdet Ihr Euch wünschen, dass solche Fotos in Eurem Album später mal zu sehen seien würden?
Wenn hier kein klares „Ja!“ oder „Wow!“ oder spontane Sprachlosigkeit einsetzt, dann berührt der Stil des Fotografens nicht Euer Herz und ihr könnt getrost weiterklicken.

Viele begehen den Fehler und denken: „Ja, ganz gut aber ich mag es eher Sepia. Das sollte ja kein Problem sein für den Fotografen es in Sepia zu bearbeiten.“
Oh doch! Das ist es. Denn wenn dem Fotografen Sepia gefallen würde, dann hätte er Sepia Bilder unter seinen Top-Fotos. Versucht nicht den Fotografen zu verbiegen. Wenn er nicht den Bildlook hat der Euch zusagt, dann klickt weiter. Zum nächsten Fotografen.

Ich gebe Euch mal einen Einblick in die Tiefen der Fotografenseele. Jeder Fotograf entwickelt eine eigene Bildsprache. Ja sogar die unter uns, die nur Handy-Selfies machen. Je mehr man fotografiert desto eher baut man diese Bildsprache aus. Die Bearbeitung der Bilder trägt ihren Teil dazu bei diese Bildsprache zu unterstreichen. Deshalb wählen zum Beispiel manche Fotografen ein bestimmtest schwarz/weiß um ihren gewünschten Ausdruck stärke zu verleihen. Wenn ihr jetzt mit Eurem Sepia Wunsch daherkommt, (Anmerkung der Redaktion: Ich habe nichts gegen Sepia, ich hasse es einfach nur so ;) könnte dieser in direktem Widerspruch zu dem gewünschten Look sein, den der Fotograf ausdrücken will.
Dann passiert genau das:
Brautpaar: „Oh, das ist ein schönes Bild!“
Fotograf: „Danke, freut mich, dass Euch meine Bilder gefallen.“
Brautpaar: „Kannst Du sowas auch in Sepia machen?“
Fotograf denkt: „Ich dachte die finden mein Bild schön?“
Fotgraf: „Ähh, ja Sepia ist kein Problem. Bekomme ich hin. Aber ich mag dieses S/W mehr.“
Brautpaar: „Nein, das ist mir zu dunkel. Wenn dann viel heller machen.“
Fotograf: „Aber dann ist das Bild doch ganz anders?“
Brautpaar: „Ja das wäre voll schön und würde uns gefallen.“

(Anmerkung der Redaktion: Dieses Gespräch ist frei erfunden, falls sich wer hier wiedererkennt kann ich nur sagen: „So in der Art läuft es jeden Tag… also alles nur purer Zufall“ :)

Was ich damit Ausdrücken will, versucht nicht den Stil des Fotografens zu beeinflussen. Sucht Euch lieber einen Fotografen dessen Bilder Euch genau so ansprechen wie sie sind. Wenn ihr Einfluss auf den Stil nehmt, wird das (wenn der Fotograf sich darauf einlässt) Auswirkungen auf die Motivation und die Arbeitsweise haben, wie die Bilder bearbeitet werden.

Ich zum Beispiel sitze manchmal mehrere Stunden an einem Bild, dass mir wahnsinnig gut gefällt um es perfekt zu machen. Diesen Aufwand betreibe ich aber nur wenn ich voll und ganz frei arbeiten kann und meinem Stil treu bleiben darf.

Ihr tut also nicht nur dem Fotografen einen gefallen, sondern auch Euch selbst. In dem Ihr die Verantwortung für Eure perfekten Fotos dem Fotografen Eures Vertrauens überlasst. Dafür werdet ihr aber auch mit der maximalen Qualität belohnt die der Fotograf bieten kann.

Wenn ihr noch Fragen oder Feedback dazu habt, dann postet es doch bitte als Kommentar.

 

Tipp 1: Der Stil des FotografenEuripidis Photography
15

One comment on "Tipp 1: Der Stil des Fotografen"

  1. Pingback: Tipp 2: Testet Euren Hochzeitsfotografen | Euripidis Photography

Leave a Reply

© Euripidis Photography 2015 – Where words end.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen